Erwähnungen in der Presse und Lesenswertes

Am Donnerstag, 5. April 2007, griff die FAZ ein Thema auf, auf das wir schon seit einiger Zeit auch hier hinweisen – nämlich Billigbestattungen.

Den gesamten Artikel finden Sie hier im PDF-Format.

Dort wird, ebenso wie wir dies hier tun, die “Kultur der Billigbestattungen” kritisch beleuchtet.


Die Autorin des Artikels schreibt dort:

    Traditionelle Bestattungsinstitute stehen diesem neuen Geiztrend skeptisch gegenüber. “Lassen Sie sich von vermeintlichen Schnäppchenangeboten nicht täuschen”, schreibt Brigitte Freichel auf der Homepage ihres Bestattungsinstitutes in Saarlouis. “Seriöse Bestattungsinstitute bieten Ihnen auf Wunsch ebenfalls eine preiswerte Bestattung an, ohne Sie jedoch mit wichtigen Dingen alleine zu lassen.” Laut Lange bleibt es jedoch fraglich, wie weit der Geizwahn noch geht, denn: “Billigbestatter gehen von der Einstellung aus, ein Verstorbener ist wie ein nicht mehr brauchbarer gegenstand zu betrachten, der schnell, billig, ohne großen Aufwand ‘entsorgt’ werden muss. Ohne menschliche Anteilnahme, ohne Pietät – kulturlos, ohne seelischen Beistand für die Angehörigen.”

Wir können uns diesem Bericht nur anschließen und nochmals darauf hinweisen, dass Menschen, die mit dem Tod einer nahe stehenden Person rechnen müssen, sich möglichst frühzeitig um die Auswahl eines für sie geeigneten Bestattungsinstitutes kümmern sollten.


Weitere Zeitungsartikel:

Das Geschäft mit dem Tod
Sueddeutsche.de Online-Zeitungsartikel vom 26.10.2007

Das Bestattergewerbe ist im Umbruch: Familienbetriebe sterben aus, Discounter erobern den Markt. Jetzt werden sogar Leichen in Tschechien verbrannt – weil es billiger ist.